Jedes Jahr verunfallen mehrere Zehntausend Kinder auf dem Schulweg. Worauf Eltern achten sollten, damit ihr Sprössling unfallfrei den Schulweg meistert.

Sicher in die Schule und wieder nach Hause

30.8.2021 (verpd) Allein im letzten Jahr gab es trotz des Corona-bedingten Lockdowns knapp 71.800 Schulwegunfälle. Einige Unfallrisiken auf dem Schulweg lassen sich jedoch mit etwas Vorplanung minimieren.

Im vergangenen Jahr ereigneten sich in den wenigen Monaten, in denen kein Homeschooling vorgeschrieben war, fast 71.800 sogenannte Schulwegunfälle. Dabei handelt es sich um Unfälle von Vorschulkinder, Schüler und Studenten auf dem Weg zum Kindergarten, zur Schule oder zur Hochschule. In den drei Jahren davor waren es jährlich rund 109.000 Schulwegunfälle. Dabei könnten nach Aussage von Verkehrsexperten durch oft einfache vorbeugende Maßnahmen zahlreiche Unfälle verhindert werden.

Unter anderem gibt es im Webauftritt der Unfallforschung der Versicherer (UDV) und in der UDV-Broschüre „Der sichere Schulweg“ Erläuterungen, die Eltern dabei helfen sollen, den sichersten Schulweg für ihr Kind auszuwählen. Zudem enthält der Ratgeber passende Sicherheitstipps je nach gewähltem Verkehrsmittel für den Schulweg. Auch die Bundesarbeits-Gemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V., die Deutsche Verkehrswacht und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. enthalten in ihren Webauftritten entsprechende Hinweise.

Riskante Stellen auf dem Schulweg meiden

Laut Experten ist der kürzeste Weg zur Schule oder zur Bus- oder Zughaltestelle nicht immer der sicherste. Es sollte beispielsweise lieber ein Umweg in Kauf genommen werden, um an einer Ampel, einem Zebrastreifen und/oder einer Über- oder Unterführung sicher eine Straße überqueren zu können.

Nicht nur Straßen, die ohne Ampel oder Zebrastreifen überquert werden müssten, sondern auch weitere Wegabschnitte mit einem erhöhten Unfallrisiko gilt es zu meiden. Solche riskanten Stellen sind beispielsweise Toraus- und -einfahrten, Garagen, unübersichtliche Straßenkreuzungen, Bahnübergänge, Baustellen oder Fahrbahnen ohne Bürgersteige. Sind derartige Gefahrenstellen nicht zu umgehen, sollte dem Kind genau erklärt werden, warum diese Stellen gefährlich sein können und wie es sich hier konkret zu verhalten hat.

Wichtig ist, dass Eltern und Kinder den sicheren Weg mehrmals, am besten noch während der Kindergartenzeit und in den ersten Wochen der Schulzeit, gemeinsam abgehen. Sinnvoll ist es ferner, wenn das Kind dabei Vater oder Mutter den Weg zeigt und erklärt, worauf es aufpassen muss. Grundsätzlich sollten Kinder die Verkehrsregeln sowie den Weg zur Schule und die dabei lauernden Unfallgefahren genau kennen, bevor sie allein den Schulweg bewältigen müssen.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Rad in die Schule

Auch mit Kindern, die mit dem Bus oder Zug zur Schule fahren, sollten Eltern den Weg zur Haltestelle und die Fahrt mit dem Bus üben. Das fängt beim Warten an – das Kind sollte wissen, mit welchem Abstand zur Bordsteinkante es auf den Bus warten soll.

Erstklässler sollten zudem die Gefahren kennen, wenn sie an der Bushaltestelle drängeln, schubsen und raufen. Aber auch im Bus gibt es einiges zu beachten. Wenn Sitzplätze frei sind, sollte sich das Kind setzen, weil es sonst schnell den Halt verlieren kann. Ist kein Platz frei sein, sollte das Kind wissen, wo es am besten stehen und sich festhalten kann.

Zwar dürfen Kinder bis zum achten Geburtstag mit dem Fahrrad auf dem Gehweg fahren, allerdings können sie beim Rad fahren oft nicht alle Aufgaben wie Treten, Lenken und dabei richtig Reagieren gleichzeitig bewältigen. Verkehrspädagogen raten daher, Kinder erst frühestens nach bestandener Radfahrausbildung im vierten Schuljahr allein mit dem Rad im Straßenverkehr fahren zu lassen. Sinnvoll sind unter anderem gemeinsame Radausflüge, um die sichere Verkehrsteilnahme zu üben.

Reflektoren machen das Kind „sichtbar“ für andere

Neben dem eigentlichen Schulweg gibt es auch andere Kriterien, die das Unfallrisiko minimieren. Das Kind sollte zum Beispiel früh genug das Haus verlassen, damit es ohne Stress und Hektik den Schulweg meistern kann.

Zudem sollte man seinem Kind klar vermitteln, dass es nicht in Panik geraten muss, wenn es sich einmal verspätet hat. Denn es ist besser, einen Bus zu verpassen oder einige Minuten zu spät zum Unterricht zu kommen, als ohne zu schauen über die Straße zu laufen.

Um die Unfallgefahr zu reduzieren, sollte die Kleidung, die das Kind auf dem Schulweg trägt, dazu beitragen, dass es von anderen Verkehrsteilnehmern gut gesehen wird. Bei Dunkelheit oder in der Dämmerung am Morgen eignet sich hierzu eine helle und am Tag eine farbenfrohe Kleidung. Angebrachte Reflektoren an Schultaschen, Schuhen und Jacken minimieren zudem die Gefahr, übersehen zu werden.

Finanzieller Schutz nach einem Unfall

Doch egal ob auf dem Schulweg, im Unterricht oder in der Freizeit, einen hundertprozentigen Schutz vor Unfällen gibt es leider nicht.

Deswegen sollte zumindest die finanzielle Absicherung ausreichend sein, damit im Falle eines Unfalles neben möglichen gesundheitlichen Folgen nicht auch noch finanzielle Schwierigkeiten hinzukommen.

Die Versicherungswirtschaft hat hierzu passende Lösungen wie eine Kinderunfall- und/oder eine Invaliditäts-Versicherung, die nicht nur weltweit, sondern auch rund um die Uhr einen entsprechenden Schutz bieten.

Wir beraten Sie gerne. Für Sie finden wir den passenden Tarif. Rufen Sie uns einfach an. Sie erreichen uns unter: 0221-12610-11 / Mo. – Fr. 08:00 – 18:00 Uhr.

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