Beihilfeablöseversicherung

Für beurlaubte Beamte

  • Krankenversicherungsschutz für beurlaubte Beamte
  • Höchstmaß an Service und Bearbeitungssicherheit
  • Auszahlungen direkt an die Beihilfeberechtigten
  • Sichere Kostenplanung für den Arbeitgeber
"Die Beihilfe der beurlaubten Beamten wird nicht direkt durch die Telekom, sondern über eine Beihilfeablöseversicherung bei der HUK-Coburg gewährleistet."
Stephanie Weber, Krankenversicherung - Firmen
Auf einen Blick
  • Krankenversicherungsschutz für beurlaubte Beamte
  • Höchstmaß an Service und Bearbeitungssicherheit
  • Auszahlungen direkt an die Beihilfeberechtigten
  • Sichere Kostenplanung für den Arbeitgeber
Die Verpflichtung zur Zahlung von Beihilfen, Aufwendungen für die Gewährung von Beihilfen in Krankheits-, Geburts- und Todesfällen an ihre beurlaubten Mitarbeiter/innen, stellt für die Deutsche Telekom Tochtergesellschaften und Beteiligungen ein Kostenrisiko dar.
Gegen Zahlung einer Prämie bei der HUK-Coburg-Krankenversicherung AG erfolgt hier eine "Rückversicherung" des Kostenrisikos, womit auch eine Bilanzsicherung gewährleistet ist.
Die Beihilfeablöseversicherung gibt den beihilfeberechtigten Mitarbeitern/innen ein Höchstmaß an Service und Bearbeitungssicherheit. Die HUK-Coburg zahlt die nach den Beihilfevorschriften zu erbringenden Leistungen unmittelbar an die Beihilfeberechtigten aus.
Sie als Tochterunternehmung/Beteiligung der Deutschen Telekom AG werden durch die Zahlung einer Versicherungsprämie für die Beihilfeablöseversicherung von der Abwicklung und der Erbringung von Beihilfeleistungen befreit.
So wissen Sie langfristig, welche Kostenbelastung auf Sie zukommt und können wesentlich genauer planen.
Außerdem sorgt die Beihilfeablöseversicherung für eine deutliche Entlastung Ihrer Verwaltung. Die einzelnen zum Teil zeitraubenden Abrechnungsverfahren werden direkt von der HUK-Coburg mit den beurlaubten Mitarbeitern/innen abgewickelt.
Aufgrund der persönlichen Angaben im An-/Ab-/Änderungsformular zur Beihilfeablöseversicherung nimmt die HUK-Coburg die Einstufung in die Tarife BV1 - BV5 vor. Diese erfolgt abhängig vom Krankenversicherungsstatus - private/gesetzliche Krankenversicherung sowie freiwillig oder pflichtversichert.
Einstufungskriterien:
BV1:
• versicherte Personen in der privaten Krankenversicherung, wenn kein Beitragszuschuss nach § 257 SGB V gewährt wird
• freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Personen, wenn kein Beitragszuschuss oder nur ein Beitragszuschuss unter der in der Beihilfevorschrift festgelegten Höhe monatlich gewährt wird*
• in der Krankenversicherung der Rentner freiwillig versicherte Personen*
• berücksichtigungsfähige Kinder, die von der Pflichtversicherung einer anderen Person erfasst werden*
• nicht krankenversicherte Personen
* wenn bei ambulanzärztlicher/zahnärztlicher Behandlung keine Sachleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch genommen werden.
BV2:
• in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversicherte Personen
• berücksichtigungsfähige Ehegatten, deren Gesamteinkünfte im Kalenderjahr vor Stellung des Beihilfeantrags die in der Beihilfevorschrift festgelegte Höhe übersteigen, wenn bei ambulanter/zahnärztlicher Behandlung Sachleistungen der GKV in Anspruch genommen werden.
BV3:
• freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Personen, wenn kein Beitragszuschuss oder nur ein
Beitragszuschuss unter der in der Beihilfevorschrift festgelegten Höhe monatlich gewährt wird*
• in der Krankenversicherung der Rentner freiwillig versicherte Personen*
* wenn bei ambulanter/zahnärztlicher Behandlung die Sachleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch genommen werden.
BV4:
• freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Personen, wenn bei ambulanter Behandlung die Sachleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch genommen werden, sowie ein Beitragszuschuss von mindestens der in der Beihilfevorschrift festgelegten Höhe monatlich gewährt wird
• berücksichtigungsfähige Familienangehörige, die pflichtversichert sind bzw. Anspruch auf Familienhilfe aus einer Pflichtversicherung haben, sofern der Beihilfeberechtigte selbst nicht BV1 angehört; dies gilt auch für pflichtversicherte Ehegatten, die selbst beihilfeberechtigt sind.
BV5:
• in der privaten Krankenversicherung versicherte Personen, wenn ein Beitragszuschuss nach § 257 SGB V gewährt wird
• freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Personen, wenn bei ambulanter Behandlung keine Sachleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch genommen werden, aber ein Beitragszuschuss des Dienstherrn von mindestens der in der Beihilfevorschrift festgelegten Höhe gewährt wird.
Die Beihilfe ist eine eigenständige beamtenrechtliche Krankenfürsorge. Sie bietet Ihnen keine Rund-um-Vorsorge, sondern ist als Ergänzung zu Ihrer Eigenvorsorge konzipiert. Diese Eigenvorsorge wird beispielsweise durch eine Krankenversicherung gewährleistet.

Für die Beihilfeleistungen müssen Sie jedoch im Gegensatz zu Ihrer Krankenversicherung keine Beiträge entrichten.
Damit gehen die Aufwendungen voll zu Lasten Ihres Arbeitgebers. Den rechtlichen Rahmen gibt die Bundesbeihilfeverordnung (BBhV) vor, denn nur in diesem Rahmen dürfen Beihilfeleistungen gewährt werden. Somit wird zum einen eine Begrenzung der steigenden Kosten im Gesundheitswesen sichergestellt und darüber hinaus auch die Gleichbehandlung der Beihilfeberechtigten garantiert.
Die Bundesbeihilfeverordnung (BBhV) wird vom Bundesministerium des Innern (BMI) erlassen und Sie finden diese   hier.

Damit die Beihilfeansprüche der beurlaubten Beamten für die Dauer ihrer dienstlichen Tätigkeit bei einem Tochterunternehmen weiterhin gewahrt bleiben, schließt die Telekom eine sogenannte Beihilfeablöseversicherung bei der HUK-Coburg ab (nicht bei In-sich-Beurlaubung). Bis zum 31. Dezember 2015 war die DKV zuständig. Die Abhängigkeit der Antragstellung hinsichtlich der Zuständigkeit in Bezug auf Entstehungsdatum der Aufwendungen bzw. Rechnungsdatum wird hier (Mitarbeiterinformation) erläutert. Die Kosten für diese Versicherung übernehmen die jeweiligen Beteiligungsgesellschaften.
Die Antragsfrist beträgt 1 Jahr. Alle Rechnungen und Belege sind innerhalb eines Jahres bei der HUK-COBURG vorzulegen.
Maßgeblich für die Einhaltung der Frist sind in der Regel das Rechnungsdatum und das Eingangsdatum bei der Beihilfestelle. Auch Fristversäumnisse von einem Tag führen zu einer Ablehnung der Beihilfeleistung.
Jede Beamtin und jeder Beamte ist verpflichtet, sich selbst über ihre bzw. seine Rechte und Pflichten zu informieren. Weitere Informationen rund um das Thema Beihilfe erhalten Sie hier (Intranet der Deutschen Telekom).
Serviceanträge zur Rechnungseinreichung erhalten Sie direkt bei der HUK-COBURG unter Tel: 09561-9694550.
 

Ansprechpartner

Beratungsservice
Stephanie Weber

Beihilfeablöseversicherung

Kontakt
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    HUK-COBURG-Krankenversicherung AG

    - Beihilfeablöseversicherung –

    96437 Coburg

  • info@huk-coburg.de
  • 09561-9694550 (Montag-Freitag 8.00 - 20.00 Uhr)